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Mathias Hug – 111 Tage im Amt

Mathias Hug, Bereichsleiter Firmenkunden und Mitglied der Geschäftsleitung, ist seit 111 Tagen in seinem neuen Amt. Im Interview spricht er über erste Eindrücke, persönliche Highlights und die zukünftigen Schwerpunkte.

 

Mathias Hug – 111 Tage im Amt

Interview

 

Mathias, du bist nun seit 111 Tagen in deinem neuen Amt. Gibt es etwas, das dich beim Einstieg in die neue Position besonders überrascht hat?

Positiv überrascht hat mich die breite Unterstützung, die ich von Beginn an erfahren habe – im Firmenkundenteam, bereichsübergreifend und in der Geschäftsleitung. Diese Offenheit ist für mich nicht selbstverständlich und hat mir den Einstieg in die neue Rolle erleichtert. Der Austausch in der neu formierten Geschäftsleitung ist konstruktiv und auf tragfähige Lösungen ausgerichtet. Aus meiner Sicht die optimale Basis für fundierte Entscheide und die konsequente Weiterentwicklung unserer Bank. 

Wie ist die Zusammenarbeit mit der neuen Konstellation in deinem Team angelaufen?

Der Einstieg war einfacher, weil mich das Team bereits aus meiner Zeit als Leiter der Kreditanalyse und -verarbeitung sowie als stellvertretender Bereichsleiter Firmenkunden kennt. Viele Arbeitsweisen und Erwartungen waren vertraut, der fachliche Austausch hat schon zuvor gut funktioniert. Insgesamt ist der Start gelungen. Die Zusammenarbeit ist eingespielt, der Bereich Firmenkunden läuft gut – grössere Anpassungen waren bisher nicht notwendig.

Gleichzeitig ist mir bewusst: Mein Vorgänger hat die Bank über drei Jahrzehnte hinweg geprägt. Ein solcher Übergang braucht Zeit. Entscheidend ist für mich, dass wir in der neuen Aufstellung ein gemeinsames Verständnis für unsere Zusammenarbeit, unsere Entscheide und unser Handeln entwickeln. In der Startphase stimmen wir uns dazu bewusst enger ab. Dabei ist mir wichtig, genau zuzuhören und die Perspektiven im Team zu verstehen. Das ist die Grundlage für gute Entscheide, für eigenständiges Handeln im Team und für die gezielte Weiterentwicklung unseres Beratungsangebots.

Wo siehst du im Firmenkundengeschäft aktuell die grössten Chancen – und wo vielleicht auch Herausforderungen?

Die Situation unserer Firmenkunden ist derzeit sehr unterschiedlich. Während einige unter Druck stehen und Kapazitäten reduzieren, erzielen andere Rekordergebnisse. Für uns besteht die Herausforderung darin, jede Kundin und jeden Kunden in ihrer jeweiligen Situation passend zu begleiten. Gerade in anspruchsvollen Zeiten zeigt sich, wie tragfähig eine Partnerschaft ist. Darin liegt für uns auch eine Chance: Wir können unsere Stärke als persönliche, schnelle und lösungsorientierte Bank unter Beweis stellen.

Zudem sehen wir Bewegung im Markt. Andere Banken ziehen sich teilweise und punktuell aus Firmenkundengeschäften zurück. Für uns als Bank mit starker Ausrichtung auf KMU eröffnet das Chancen, neue Kundschaft zu gewinnen und unsere Position zu stärken. Jedoch wollen wir nicht um jeden Preis wachsen, sondern bleiben unseren Grundsätzen einer langfristig ausgerichteten Geschäftspolitik treu, prüfen Risiken konsequent und wollen genau verstehen, warum sich eine Kundin oder ein Kunde für einen Wechsel entscheidet.

Gibt es schon ein Highlight aus deinen ersten 111 Tagen im neuen Amt?

Ein klares Highlight waren die zahlreichen Kundenbesuche – insbesondere im Rahmen der Übergabe durch Reto Ammann, aber auch in den laufenden Gesprächen seither. Mich beeindruckt, was die KMU in unserer Region leisten: die Vielfalt an Dienstleistungen und Produkten, vor allem aber der unternehmerische Einsatz dahinter. Unsere regionalen Unternehmerinnen und Unternehmer tragen Verantwortung, gehen persönliche Risiken ein und entwickeln ihre Unternehmen mit viel Engagement weiter.

In den Gesprächen wird spürbar, mit wie viel Leidenschaft sie ihr Geschäft führen und welche Wertschätzung sie ihren Mitarbeitenden entgegenbringen. Das bestätigt mich in unserem Anspruch, diese Unternehmen partnerschaftlich zu begleiten.

Was hast du dir für die nächsten 111 Tage vorgenommen?

Ich baue auf den Erfolgen meines Vorgängers und den Leistungen des Teams auf. Mir ist wichtig, Vertrauen zu festigen und Kontinuität zu zeigen. Unsere Kundinnen und Kunden sollen spüren, dass sie sich wie gewohnt auf uns verlassen können – auf ihre Beraterinnen und Berater und auf mich. Punktuell sehe ich Potenzial für Verbesserungen und habe konkrete Ideen zur Weiterentwicklung. Dabei soll die Bewegung nicht zum Selbstzweck stattfinden, sondern dort, wo sie für unsere Kundinnen und Kunden und für die Bank einen Mehrwert schafft.

In den kommenden 111 Tagen will ich weiterhin regelmässig vor Ort bei unseren Kundinnen und Kunden präsent sein und die persönlichen Kontakte festigen. Wir stehen für eine offene, transparente Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Diesen Anspruch will ich im Alltag und in den persönlichen Begegnungen konsequent einlösen.

Du bist im Kanton aufgewachsen – welche Beziehung hast du zu Solothurn?

Ich kenne die Region und die Menschen hier, denn ich bin hier verwurzelt. Meine Eltern stammen aus den Kantonen Fribourg und Thurgau und haben sich vor rund 45 Jahren in der Region Olten niedergelassen. Ich bin in Wangen bei Olten aufgewachsen und habe meine schulische Ausbildung, die Lehre als Geomatiker sowie das Studium zum Betriebsökonomen FH im Kanton Solothurn absolviert. Seit über acht Jahren lebe ich in Feldbrunnen.

Ich habe also den grössten Teil meines Lebens hier verbracht. Die Region ist mein Zuhause, hier fühle ich mich wohl und tanke Energie, gerne und oft in der wunderschönen Natur im Kanton.

Umso mehr schätze ich es, in meiner neuen Funktion als Geschäftsleitungsmitglied der Regiobank einen aktiven Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Region zu leisten.

Hast du einen Lieblingsort im Kanton?

Nicht ein einzelner Punkt auf der Landkarte, sondern die Aare ist für mich ein besonderer Ort. Sie prägt unsere Region und verbindet die einzelnen Teile des Kantons – von Solothurn bis Olten.

Ich verbringe viel Zeit an der Aare, sei es beim Joggen oder beim Spazieren mit meiner Frau. Die Nähe zum Wasser und die natürliche Umgebung helfen mir, Abstand zum Alltag zu gewinnen. So finde ich Ausgleich, tanke Energie und schaffe mir bewusst Raum für persönliche und berufliche Gedanken.

 

 
Wir danken Mathias Hug für die offenen Einblicke und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg in seiner Aufgabe.
 
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Steckbrief

«Gute Entscheide beginnen damit, das Gegenüber zu verstehen.»

Mathias Hug, 36-jährig, wohnhaft in Feldbrunnen

Funktion: Leiter Bereich Firmenkunden und Mitglied der Geschäftsleitung

Ausbildung: eidg. dipl. Wirtschaftsprüfer, Bachelor of Science FH in Betriebsökonomie (Banking & Finance)

Mag an seiner Arbeit: Menschen weiterzubringen, nah bei den Kundinnen und Kunden zu sein und die Region mitzuprägen.

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